Angststörungen: Ganzheitliche Therapie in der CuraMed Akutklinik Albstadt
Angst ist ein lebenswichtiger Urinstinkt, der uns vor Gefahren warnt und unsere Sinne schärft. Doch wenn Sorgen, Panik oder Furcht ohne konkrete Bedrohung den Alltag bestimmen, verliert die Angst ihre Schutzfunktion. Sie wird zur Belastung, die Lebensfreude und Handlungsfähigkeit massiv einschränkt. In der CuraMed Akutklinik Albstadt bieten wir Ihnen in einem geschützten Rahmen professionelle Hilfe, um den Kreislauf der Angst zu durchbrechen und wieder selbstbestimmt zu leben.
- Keine Einbildung: Die starken körperlichen Symptome wie Herzrasen oder Atemnot sind typische Begleiter der Angst. Wir nehmen Ihren Leidensdruck ernst.
- Vermeidung stoppen: Wer Situationen meidet, vergrößert die Angst. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Lebensradius Schritt für Schritt wieder zu erweitern.
- Wirksame Therapie: Durch Kognitive Verhaltenstherapie und Exposition lernen Sie, gedankliche Muster zu ändern und angstbesetzte Situationen souverän zu meistern.
- Sicherer Rahmen: In der CuraMed Akutklinik bieten wir Ihnen das medizinische und therapeutische Sicherheitsnetz, das Sie für die Konfrontation mit der Angst benötigen.
Symptome: Wann wird Angst zur Krankheit?
Häufige körperliche Warnsignale:
- Herzrasen und Herzklopfen
- Atemnot, Kurzatmigkeit oder Engegefühl in der Brust
- Schwindel und Benommenheit
- Übermäßiges Schwitzen oder Kälteschauer
- Zittern und Muskelverspannungen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Gefühl des Kontrollverlustes oder der Ohnmacht
- Ständige innere Unruhe und Anspannung
- Katastrophendenken ("Was wäre, wenn...")
- Todesangst (in akuten Paniksituationen)
- Tunnelblick und Derealisation (Gefühl, neben sich zu stehen)
Die verschiedenen Gesichter der Angst
- Panikstörung: Plötzlich auftretende, heftige Angstattacken mit starken körperlichen Reaktionen, oft ohne erkennbaren äußeren Anlass.
- Generalisierte Angststörung (GAS): Ein Zustand anhaltender Sorgen und Grübeln über alltägliche Dinge, begleitet von permanenter nervöser Anspannung.
- Agoraphobie: Die Angst vor Orten oder Situationen, aus denen eine Flucht schwierig scheint (z. B. Menschenmengen, weite Plätze, öffentliche Verkehrsmittel).
- Soziale Phobie: Die intensive Furcht vor der Bewertung durch andere, etwa beim Sprechen vor Gruppen oder in sozialen Interaktionen.
- Spezifische Phobien: Gerichtet auf konkrete Auslöser wie Höhen, Spinnen, Flugreisen oder Blut/Spritzen.
Der Teufelskreis der Vermeidung
Unser integratives Behandlungskonzept in Albstadt
Kognitive Verhaltenstherapie & Exposition
Ergänzend nutzen wir erlebnisorientierte Verfahren, um den Heilungsprozess zu fördern:
- Entspannungsverfahren: Erlernen von Techniken zur Selbstberuhigung (z. B. Progressive Muskelentspannung, Atemtraining).
- Medikamentöse Unterstützung: Bei Bedarf und nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung kann eine begleitende Medikation sinnvoll sein, um die Therapiefähigkeit zu verbessern.
- Sport- und Bewegungstherapie: Zum Abbau von Stresshormonen und zur Stärkung des Körpergefühls.
Häufige Fragen zu Angststörungen
Muss ich bei einer Angststörung zwangsläufig Medikamente nehmen?
Wie lange dauert die Behandlung in der Akutklinik?
Was genau passiert bei einer Expositionstherapie?
Werden die Kosten für die Behandlung übernommen?
Medizinisch geprüft von: Dr. med. Dipl.- Psych. Thomas Frittrang (Chefarzt / Leitender Psychologischer Psychotherapeut) und Dr. med. Björn Kruse (Stv. Chefarzt / Leitender Oberarzt)
Datum der letzten Prüfung: 08. Januar 2026

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