Pilates ist ein figurformendes ganzheitliches Ganzkörpertraining, in dem nicht einzelne Muskeln isoliert angesprochen werden, sondern ganze Muskelketten. Es verbindet in einzigartiger Weise Kraft mit Beweglichkeit.

Bei Pilates werden Muskeln gezielt gestreckt sowie die Körpermitte und die ganze Körpersilhouette gestrafft. Es führt zu einer besseren Haltung und Balance und harmonisiert Bewegungsabläufe, sowohl im Alltag als auch beim Sport. Die einzelnen Übungen sind variabel und können der Anatomie, Kondition und Zielsetzung jedes Einzelnen individuell angepasst werden.

In erster Linie werden beim Pilates-Training die oft vernachlässigten kleinen, aber meist schwächeren Muskelgruppen der Tiefenmuskulatur des Rückens und der Körpermitte angesprochen. Sie sind besonders für eine gute, gesunde Haltung wichtig. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fokussierung auf eine optimale Ausrichtung der einzelnen Körperteile zueinander, da Fehlhaltungen zu gesundheitlichen Problemen führen können.

Ziel des Trainings ist ein harmonisches Verhältnis von Kraft und Flexibilität, was durch kontrollierte und präzise Ausführung der Übungen erreicht wird. Der Körper wird von innen heraus gestrafft, die Kondition wird verbessert und man verfügt über mehr Kraft und Belastbarkeit im Alltag. Festgelegte Atemmuster optimieren die Bewegungen. Das Bewusstsein für Fehlhaltungen wird geschult, wodurch negative Muster aufgegeben und durch effizientere ersetzt werden können.

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Dr. med. Isabell Mommert
Dr. med. Isabell Mommert
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Manuelle Medizin, Notfallmedizin, Osteopathie, Faszien-Trainerin, Pilatestrainerin

Joseph Pilates: der Mann hinter der Methode

Joseph Pilates wurde 1883 im Rheinland in ärmlichsten Verhältnissen geboren. Als er während des ersten Weltkriegs für fünf Jahre in englischer Gefangenschaft interniert wurde, entwickelte er ein ganzheitliches Körpertraining, das zu guter Konstitution und Haltung beitragen sollte. Er studierte dafür auch Yoga, Zen-Meditation sowie Tierbewegungen.

Zurück in Deutschland arbeitete er mit wichtigen Vertretern der Bewegungslehre und Ärzten zusammen und optimierte sein ganzheitliches Körpertraining. 1926 wanderte Pilates in die USA aus und eröffnete mit seiner Frau Clara, einer Krankenschwester, in New York sein erstes Studio.

Als kauziger Einwanderer, der mit seiner Methode fast jede Verletzung heilen kann, wird er in der Tanzszene von Manhattan zum Fitnessguru und findet viele Anhänger. Er stirbt 1967. Sein Traum, mit seiner Methode die ganze Menschheit gesünder, entspannter und schöner zu machen, wird drei Jahrzehnte nach seinem Tod wahr – und die Pilates-Methode tritt ihren Siegeszug um die ganze Welt an.

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